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Mittwoch, 15. September 2010

Bewerben per E-Mail, die richtige Benennung der Dateien...

... oder wie man den Personalern einfach ein wenig Arbeit abnehmen kann.

Dass heutzutage in vielen Branchen alles nur noch über E-Mail geht, wenn es ums Bewerben geht, ist klar. Es sprechen viele Faktoren dafür. Wir wollen an dieser Stelle zwei nennen:

Da wären zum einen die Kosten.
Es ist ja nicht so, als wäre es heute noch „normal“ länger als 5 oder 10 Jahre bei einem Unternehmen zu bleiben. Die Transparenz des www zeigt seine Auswirkungen auch im Bereich Karriere: Das Wissen um branchenübliche Entlohnung z. B. führt dazu, dass man immer schneller immer mehr (oder zumindest "anders") Karriere machen kann. Arbeitgeber werden transparenter – weil man sich über sie im www austauscht. Man könnte noch viele Beispiele nennen, warum man sich heute öfter bewirbt als früher.

Dann ist da noch der Zeitfaktor.
Schneller als per E-Mail kann man sich nicht bewerben. Außer man wechselt innerhalb der Firma und weiß von den Plänen der Abteilungen.

Wie sieht so eine Bewerbung per E-Mail dann aus?
Im Prinzip wie die Bewerbung in Papierform. Es gibt ein Anschreiben, einen Lebenslauf und die Anhänge wie Zeugnisse, Zertifizierungen, Weiterbildungen. Aber wie benennt man diese?
Am besten so, weil viel leichter zu handhaben:

01_Anschreiben_Max_Mustermann_20101107 (natürlich das aktuelle Datum)
02_Lebenslauf_Max_Mustermann_20101107
03_Anlagen_Max_Mustermann

Mehr als drei Dateien sollten es nicht sein. Alles was mehr ist, nervt (z. B. wenn man die Sachen ausdrucken will). In die Anlagen kommen dann: zuerst die Arbeitszeugnisse, das neueste zuerst. Dann die Diplome oder Hochschulabschlüsse (falls vorhanden). Evtl. das Abiturzeugnis. (Falls ihr euch um eine Ausbildungsstelle bewerbt, dann natürlich das letzte Schulzeugnis). Dann folgen Weiterbildungen, Zertifizierungen und Auszeichnungen.

Warum nummeriert?
Weil wenn der Personaler sich die Dateien aus der E-Mail zieht oder sie sich von seinem Softwaretool (Stichwort Bewerbungsportal) herunterlädt, sie gleich in der richtigen Reihenfolge dargestellt werden.

Warum der Vor- und Zuname?
Hilft unheimlich viel, wenn man täglich 50 Bewerbungen und mehr sichtet.

Warum das Datum?
Weil ihr vielleicht irgendwann die Daten beim potenziellen Arbeitgeber aktualisieren wollt. Das vor allem dann, wenn ihr erst mal eine negative Antwort bekommen habt und der Personaler Euch aber gesagt hat, dass er die Unterlagen gerne behalten würde, falls eine ähnliche Stelle in der Zukunft zu besetzen ist.

Bleibt noch die Frage nach dem Format…
Am besten als pdf versenden. Wenn ihr z. B. offene Word-Dokumente versendet, kann es sein, dass auf Grund der abweichenden Grundeinstellung des Empfängers alles verschoben wird, oder das Schriftbild oder Nummerierungen „komisch“ aussehen. Mein Word ist nicht Dein Word. Hierzu kann man entweder ab Windows7 das Dokument per „Senden als pdf“ klicken (es geht eine E-Mail auf mit Eurem Dokument als pdf, dass dann mit rechter Maustaste anklicken und „speichern unter“ unter neuem Namen – siehe oben – abspeichern). Oder man lädt sich einen werbefreien (!) pdf Creator runter, z. B. über http://de.pdf24.org/

Dienstag, 14. September 2010

Fachgesimpel: Anonyme Umfrage zum Thema Preisgestaltung

In der Gruppe Übersetzer-Lounge auf XING erhalten wir immer wieder Anfragen - auch und gerade von Branchen-Neulingen - zum Thema Preisgestaltung. Die Antworten sind immer recht vage, denn keiner mag wirklich die Karten auf den Tisch legen, wenn es um das Thema Geld geht. Ein altes Sprichwort sagt bereits: Bei Geld hört die Freundschaft auf.

Darum haben wir von T&O Services, gemeinsam mit dem Moderationsteam der Übersetzer Lounge beschlossen, eine großangelegte Umfrage zu starten. Bei dieser Umfrage werden die Sprachen
  • Englisch
  • Französisch
  • Italienisch
  • Niederländisch
  • Polnisch
  • Portugiesisch
  • Russisch
  • Spanisch
  • Tschechisch
  • und Türkisch 
jeweils als Ziel- und Quellsprache behandelt. Außerdem unterscheiden wir zwischen Agentur- und Endpreisen.

Warum wir das machen? Weil es zwar Veröffentlichungen gibt zum Thema, aber a) sind die Auswertungen bzw. Ergebnisse meist mit Kosten verbunden, d. h. man muss diese kaufen. Und b) werden hier meist nur Übersetzer befragt, die einem Verein oder Organisation angehören, z. B. dem BDÜ.

Mit den Ergebnissen wollen wir dann an dieser Stelle auch Transparenz für Kunden schaffen. Denn auch wenn das Thema Honorar/Preise insgeheim jeden beschäftigt, darüber reden will keiner.

Wir hoffen, dass die Umfrage möglichst viele Übersetzer erreicht.

Und jetzt geht's los, hier geht's zur Umfrage --> UMFRAGE ;o)

Kleiner Hinweis: Die Erstellung der Umfrage, die Auswertung und die Zusammenfassung erfolgt in unserer Freizeit. D. h. wir erhalten hierfür kein Geld. Das ist der Grund, warum warum wir mit dem kostenfreien Tool doodle.com arbeiten und von daher für jede Sprachkombination eine separate Umfrage erstellt wurde. Wir bitten, dies großzügig zu übersehen! ;o)

Auch hier noch einnmal der Dank an die Übersetzer Lounge und allen Mitgliedern!
Übersetzer Lounge auf XING

Dienstag, 24. August 2010

Betreuung Ihrer Social Media Accounts in Englisch

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Sie möchten für Ihr Produkt auch auf Märkten außerhalb des deutschsprachigen Raumes via Social Media Plattformen bewerben und mit Ihren Kunden in Kontakt bleiben?

Je nach Produkt (Konsumgüter, Dienstleistung, Literatur, usw.) sollte die Kommunikation auch hier nicht nur in Englisch übersetzt sein, sondern auch lokalisiert werden.

Wir betreuen einige Projekte, diese Kunden haben diesen Service bei uns nach einer Übersetzung beauftragt. Und uns darauf aufmerksam gemacht, dass evtl. andere Firmen auch bedarf hätten und sie dieses Angebot so noch nie wahr genommen haben.

Darum wollte ich hier darauf aufmerksam machen und stehe Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

Herzlichen Gruß
Tanya Quintieri

Samstag, 7. August 2010

Regis Shields: Wer bin ich?


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Regis Shields
Als Sohn eines US-Amerikaners und einer deutschen Mutter wurde ich 1959 in Gießen geboren. Unsere Familie verließ Deutschland nachdem meinem Vater wieder in die USA versetzt wurde.

Wir lebten 8 Jahre in Virginia und kehrten im Jahr 1968 nach Deutschland zurück. Diesmal wurde mein Vater nach Karlsruhe versetzt.

1977 habe ich meinen Abschluss in Karlsruhe an einer US-amerikanischen High School gemacht. Im Anschluss daran habe ich 1 ½ Jahre am Central Texas College und der Universität von Maryland studiert, mit Schwerpunkt auf die Bereiche Strafjustiz und Verwaltung im Polizeiwesen.

Von dort ging es für einen Teil der Familie nach Montgomery, Alabama. Nachdem ich dort 1 ½ Jahren als Polizist gearbeitet hatte, trat ich in die Armee der Vereinigten Staaten als Militärpolizist ein. Nach der Grundausbildung wurde ich, wie es der Zufall wollte, der 66. Einheit der MP in Karlsruhe zugeteilt.

Meine Tätigkeit bei der Militärpolizei (MPI/CID) dauerte fast 16 Jahre. Während dieser Zeit arbeitete ich in fast allen Bereichen der Rechtsdurchsetzung: Rauschgiftfahndung (4 Jahre), Personenschutz, Raub, Mord, Betrugsfälle - die Liste ist endlos. In diesen 16 Jahren habe ich auch Fallakten und andere Dokumente vom englischen ins Deutsche übersetzt und auch als Dolmetscher an Tatorten für gemeinsame Ermittlungen mit der deutschen Polizei gewirkt.

Nach Schließung des Stützpunktes fand ich mich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und landete im Jahr 1998 schließlich bei der debitel AG in Ettlingen. Es waren 11 angenehme Jahre im Back Office/Internationale Korrespondenz, in denen ich meine Übersetzungsfähigkeiten weiter ausbauen konnte.

Seit dem 1. Juli 2010 bin ich nun Übersetzer (Muttersprachler) in Vollzeit bei T&O Services für Deutsch und Englisch und bringe mehr als 27 Jahre Erfahrung im Übersetzen für unsere Kunden mit.

Ich liebe Sprachen - Qualität und Kompetenz stehen an erster Stelle hier bei T&O Services, und ich freue mich darauf, meinen Beitrag zu leisten. Wie kann ich IHNEN helfen?

"Das Geheimnis des Erfolges ist die Beständigkeit des Zweckes."

- Benjamin Disraeli  

Sonntag, 27. Juni 2010

Tag der offenen Tür am 2. Juli 2010

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Es ist tatsächlich so weit. Ende dieser Woche werden wir unseren ersten richtigen Arbeitstag im neuen Büro verbringen. Wir freuen uns wirklich sehr darauf. An dieser Stelle wollen wir gerne noch einmal unsere Einladung aussprechen. Wir werden am 2. Juli 2010 zwischen 10 und 18 Uhr einen Tag der offenen Tür haben. Einfach im Laufe des Tages herein kommen, "Hallo" sagen, eine Kleinigkeit essen und trinken. Ein Stück Realität in unserer virtuellen Welt. :o)

Selbstverständlich kann man uns auch an jedem anderen Tag besuchen, aber an diesem Tag wollen wir gerne mit Euch anstoßen. Auf einen guten Start. Und vor allem unseren Dank aussprechen - denn ohne unsere treuen Kunden, Partner und Freunde wären wir heute nicht da wo wir sind. 

Also, seid ihr dabei? Eine kurze Info wäre nett - der Planung wegen. Einfach eine E-Mail an tanya@to-services.com senden. 

Hier noch kurz die Daten:
T&O Services
Büro 309 im 3. OG
Unterreut 6
76135 Karlsruhe

Wir freuen uns über jeden Besucher!
Tanya & Team

Dienstag, 8. Juni 2010

Umzug steht an!

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Wir haben kurzerhand entschlossen, dass wir unser Büro vom Eigenheim in Ettlingen nach Karlsruhe verlegen! Zuerst dachten wir an eine Bürogemeinschaft. Dann haben wir überlegt, dass wir auch ganz gut alleine zurechtkommen. Also wurden Anzeigen studiert, es wurde mit Maklern telefoniert, aber auch mit Vermietern.
Eine kleine unscheinbare Anzeige in der BNN vom vergangenen Samstag - wir wollten sie eigentlich schon ignorieren - hat uns dann doch recht schnell überzeugt.
Und so beziehen wir am 01.07.2010 unser neues Büro im Business Center Karlsruhe. Im Grunde ein großes Bürogebäude mit vielen kleinen Firmen. Ein schnuckeliges Büro für uns allein, mit Nebenraum, und ganz wichtig: die Fenster gehen nach Westen. Wir mögen es beim Arbeiten zwar hell, aber die Sonne muss nicht unbedingt reinknallen im Sommer.
Und nun ist Alarm angesagt. Es müssen 1.000 Dinge erledigt werden. Aber Gott sei Dank habe ich jetzt ja ein Team, das mich dabei unterstützt.

Als allererstes habe ich gleich mal einen Termin für die Einweihung gesetzt. Wer mag, kann uns gerne besuchen kommen. Infos dazu gibt es hier.

Puh, dann legen wir mal los. ;o)

Sonntag, 18. April 2010

Plötzlich Chefin

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Soso... seit 3 Tagen bin ich nun also Chefin. So richtig. Mit Gehaltsliste, Verantwortung und Verpflichtung. Ich selbst war 18 von 33 Jahren Angestellte. Und plötzlich stehe ich auf der anderen Seite des Paychecks. Fühlt man sich da anders? Ja! Irgendwie fühlt sich das eigene Unternehmen echter an. So ähnlich, wie damals, als man die erste eigene Rechnung gestellt hat. Das war einerseits ein total cooles Gefühl, andererseits dachte ich damals: Ohje... es war beängstigend. Ein bisschen halt. Und so ist es auch heute. Ein verdammt gutes Gefühl, aber auch ein bisschen beängstigend.

Wie habe ich mich als Angestellte gefühlt? Welche Bedürfnisse und Ansprüche hatte ich? Was brauchte ich von meinen Chefs? Ich will es besser machen, aber kann ich es besser machen? Ich hoffe es. Ich hatte bei fast allen meinen Chefs Glück. Die meisten davon haben "gepasst". Aber auch, weil ich mir die passenden aussuchen durfte, so wie sie mich ausgesucht hatten. Und im Grunde habe ich jetzt auch meine Angestellte ausgesucht. Und sie hat sich für mich entschieden. Kann ja nichts schief gehen - klopf auf Holz.

Woran muss ich denken? Für den Gehaltspart habe ich meinen Steuerberater, ich muss nur das Gehalt rechtzeitig überweisen. Aber was ist mit den "Soft Facts"? Wie viel kontrollieren, wie viel führen, wie viel Freiraum geben? Und dann fällt mir ein: Hey, ich habe mich für sie entschieden. Weil ich ihr vertraue. Weil ich weiß, dass sie gut ist. Weil die Chemie stimmt. Vielleicht sollte ich mir nicht so viele Gedanken machen. Es laufen lassen. Sie teilhaben lassen am Wachsen von T&O Services. Ihr den Raum geben den sie braucht, damit sie sich weiterentwickeln kann. So wie auch ich mich mit der relativ neuen Aufgabe weiter entwickle.

Ich freue mich. Auf sie, auf das was sie beitragen wird. Auf das, was wir gemeinsam bewegen werden.